Microblading in Oer-Erkenschwick
Beim Microblading werden feine Härchenstriche mit einem Handinstrument in die oberste Hautschicht eingebracht. Anders als bei einer klassischen Tätowierung liegt das Pigment flacher, wodurch das Ergebnis halbpermanent ist und mit der Zeit verblasst. Form und Farbe werden vorher gemeinsam festgelegt.
Wie wird die Form bestimmt?
Vor dem ersten Strich zeichnen wir die Brauenform auf und stimmen sie auf Gesichtsproportionen, Augenabstand und natürlichen Haarwuchs ab. Erst wenn Sie mit der Vorzeichnung einverstanden sind, beginnt die Behandlung.
Wie lange hält das Ergebnis?
Üblicherweise zwölf bis achtzehn Monate. Hauttyp, Pflege und Sonneneinstrahlung beeinflussen den Verlauf. Eine Nachbehandlung nach etwa vier bis sechs Wochen gehört zum Ergebnis dazu.
Worauf ist danach zu achten?
In den ersten Tagen sollten die Brauen trocken gehalten werden; Sauna, Schwimmbad und direkte Sonne sind zu meiden. Sie erhalten eine schriftliche Pflegeanleitung.
Microblading und Hauttyp
Bei großporiger oder öliger Haut verlaufen feine Härchenstriche schneller. Dort führt eine Schattierungstechnik zu einem haltbareren Ergebnis. Wir sagen Ihnen vorher, was Ihre Haut voraussichtlich hergibt, statt ein Ergebnis zu versprechen, das nach vier Monaten verblasst ist.
Ablauf der beiden Termine
Der erste Termin umfasst Vorzeichnung, Farbwahl und Pigmentierung und dauert etwa zwei Stunden. Nach vier bis sechs Wochen folgt die Nachbehandlung, bei der Lücken geschlossen und die Farbe angepasst wird. Erst danach ist das Ergebnis wirklich beurteilbar.
Wenn bereits ein Permanent Make-up vorhanden ist
Bestehende Pigmentierungen schränken die Möglichkeiten ein, besonders wenn sie ins Bläuliche oder Rötliche gekippt sind. Manchmal ist zuerst eine Aufhellung nötig; dafür kommt unter anderem Lasertherapie infrage. Das besprechen wir vor dem ersten Microblading-Termin.
Wie läuft die erste Sitzung ab?
Zuerst zeichnen wir die Form mit einem Stift vor und sehen sie gemeinsam im Spiegel an. Erst wenn Sie zustimmen, wird pigmentiert. Die Farbe wählen wir eine Spur zurückhaltender als gewünscht, weil frisch gesetztes Pigment immer dunkler wirkt als das abgeheilte Ergebnis.
Wann behandeln wir nicht?
Bei Schwangerschaft, entzündeter Haut im Brauenbereich, frischer Sonnenbräune und bekannter Neigung zu wulstigen Narben. Bei Blutverdünnern und bestimmten Hauterkrankungen klären wir vorher ärztlich ab.