Endolift in Oer-Erkenschwick – minimalinvasives Laser-Lifting
Endolift ist ein minimalinvasives Laserverfahren zur Hautstraffung. Über eine sehr dünne Faser wird Laserenergie direkt unter die Haut eingebracht. Das Gewebe zieht sich zusammen und die Kollagenbildung wird angeregt. Ein Hautschnitt ist nicht erforderlich, die Behandlung dauert meist unter einer Stunde.
Für welche Bereiche eignet sich Endolift?
Typische Behandlungsareale sind Unterkinn und Kieferlinie, Wangen, Hals sowie die Partie um die Augenbrauen. Endolift kommt vor allem dann infrage, wenn eine leichte bis mittelgradige Erschlaffung vorliegt, ein operatives Lifting aber noch nicht gewünscht oder nicht angezeigt ist.
Ablauf
Nach lokaler Betäubung wird eine Mikrofaser unter die Haut eingeführt und die Energie kontrolliert abgegeben. Nähte sind nicht nötig. Die meisten Patientinnen und Patienten gehen noch am selben Tag ihren Alltagstätigkeiten nach.
Ergebnis
Eine erste Straffung ist häufig kurzfristig sichtbar. Da die Kollagenbildung Zeit braucht, entwickelt sich das Ergebnis über etwa drei bis sechs Monate weiter. Verlauf und Ausprägung sind individuell verschieden.
Endolift im Vergleich zur Operation
Endolift ersetzt kein Facelift und wird von uns auch nicht so beworben. Es verschiebt den Zeitpunkt, an dem ein operativer Eingriff sinnvoll wird, und eignet sich für alle, die eine sichtbare, aber zurückhaltende Veränderung möchten. Liegt bereits deutlich überschüssige Haut vor, sagen wir das offen – dann führt eine operative Straffung zum ehrlicheren Ergebnis.
Ablauf am Behandlungstag
Die Areale werden angezeichnet, örtlich betäubt und nacheinander behandelt. Sie sind währenddessen wach und ansprechbar. Nach etwa vierzig bis sechzig Minuten ist die Sitzung beendet, ein Verband ist nicht nötig.
Nachsorge nach Endolift
Kühlen an den ersten beiden Tagen, eine Woche keine Sauna und kein intensiver Sport. Kontrolltermine vereinbaren wir nach vier Wochen und nach drei Monaten, weil sich die Wirkung über diesen Zeitraum aufbaut und vorher nicht abschließend beurteilbar ist.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
In den meisten Fällen genügt eine Sitzung pro Areal. Bei ausgeprägterem Befund kann nach etwa sechs Monaten eine zweite sinnvoll sein – das entscheiden wir erst, wenn das Ergebnis der ersten vollständig ausgereift ist, und nicht vorab als Paket.
Welche Risiken bestehen?
Schwellung, Blutergüsse und eine vorübergehende Druckempfindlichkeit sind häufig und harmlos. Selten sind Unregelmäßigkeiten der Hautoberfläche oder eine vorübergehende Gefühlsminderung. Über beides klären wir vor der Behandlung auf.