Haartransplantation: was FUE und DHI bedeuten
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General
19 August 2026
5 min read

Haartransplantation: was FUE und DHI bedeuten

FUE und DHI bezeichnen Techniken der Haartransplantation. Bei der FUE werden einzelne Follikeleinheiten mit einer Hohlnadel entnommen und in zuvor angelegte Kanäle eingesetzt. Bei der DHI erfolgt das Einsetzen direkt mit einem Implanter-Stift, ohne separaten Kanal.

Ist eine Methode grundsätzlich besser?

Nein. Beide liefern in erfahrener Hand gute Ergebnisse. Wichtiger als das Kürzel sind Planung der Haarlinie, Dichte, Winkel der eingesetzten Haare und Sorgfalt bei der Entnahme. Wer eine Methode als generell überlegen bewirbt, verkauft ein Verfahren und keinen Befund.

Wie viele Grafts brauche ich?

Das ergibt sich aus der Fläche und der gewünschten Dichte. Seriös lässt sich das erst nach Untersuchung des Spenderbereichs sagen. Der Spenderbereich ist eine endliche Ressource – was heute entnommen wird, steht für eine spätere Sitzung nicht mehr zur Verfügung.

Was ist der häufigste Fehler bei der Planung?

Eine zu tiefe, zu gerade Haarlinie. Sie wirkt mit 30 vielleicht passend, mit 50 aber selten stimmig. Mehr dazu auf unserer Seite zur Haartransplantation.

Warum ist der Winkel so wichtig?

Weil natürliches Haar nicht senkrecht aus der Kopfhaut wächst, sondern in einem flachen, je nach Region unterschiedlichen Winkel. Wird das ignoriert, steht das Ergebnis buchstäblich ab und lässt sich schlecht frisieren – unabhängig davon, wie viele Grafts gesetzt wurden.

Wie lange dauert eine Sitzung?

Je nach Umfang sechs bis acht Stunden, meist mit einer Pause. Das ist ein langer Tag, aber kein belastender Eingriff: Sie sind wach, können lesen oder Musik hören und gehen am selben Abend nach Hause.

Warum ist die Vorgeschichte so wichtig?

Weil der Haarverlust nach der Transplantation weitergeht. Verpflanztes Haar bleibt, das umgebende eigene nicht zwingend – wer das ignoriert, sitzt Jahre später mit einer transplantierten Insel vor einer neuen Lücke. Deshalb gehört zur Planung immer die Frage, wie sich Ihr Haarverlust voraussichtlich entwickelt und ob eine begleitende Behandlung sinnvoll ist.

Wann sieht man das endgültige Ergebnis?

Nach neun bis zwölf Monaten, bei dichten Arealen teils erst nach achtzehn. Nach drei bis vier Monaten beginnt das Nachwachsen, zunächst fein und ungleichmäßig. Diese Zwischenphase verunsichert viele – sie ist aber der normale Verlauf und kein Grund, das Ergebnis vorzeitig zu beurteilen.

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