Haartransplantation in Oer-Erkenschwick
Bei einer Haartransplantation werden körpereigene Haarwurzeln aus einem dicht bewachsenen Bereich – meist dem Hinterkopf – entnommen und in lichte Zonen eingesetzt. Die entnommenen Wurzeln behalten ihre genetische Eigenschaft und bleiben deshalb dauerhaft. Der Eingriff erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung.
Für wen kommt der Eingriff infrage?
Voraussetzung ist ein ausreichend dichter Spenderbereich und ein Haarausfall, der zur Ruhe gekommen ist. Bei noch fortschreitendem Verlust besprechen wir zuerst, ob eine Behandlung sinnvoll ist oder zunächst abgewartet werden sollte.
Wie läuft der Tag ab?
Nach Planung der Haarlinie und örtlicher Betäubung werden die Grafts einzeln entnommen und eingesetzt. Je nach Umfang dauert das mehrere Stunden mit Pausen. Sie gehen am selben Tag nach Hause.
Wann sieht man ein Ergebnis?
Die verpflanzten Haare fallen in den ersten Wochen zunächst aus – das ist normal. Neues Wachstum beginnt üblicherweise nach etwa drei bis vier Monaten, das Gesamtbild zeigt sich nach neun bis zwölf Monaten. Verläufe sind individuell verschieden.