Botox gegen starkes Schwitzen: wie es funktioniert
Bei starkem Schwitzen (Hyperhidrose) wird Botulinumtoxin flächig in die Haut des betroffenen Areals injiziert – meist Achseln, Hände oder Füße. Es unterbricht dort die Signalübertragung an die Schweißdrüsen, wodurch die Schweißproduktion örtlich deutlich zurückgeht.
Wie lange hält der Effekt?
In der Regel vier bis sieben Monate, im Achselbereich häufig länger als an Händen und Füßen.
Was klären wir vorher?
Ob eine andere Ursache hinter dem Schwitzen steckt. Eine sekundäre Hyperhidrose gehört zunächst internistisch abgeklärt – die Behandlung des Symptoms wäre sonst der falsche erste Schritt.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Bei ausgeprägter primärer Hyperhidrose ist eine Kostenübernahme im Einzelfall möglich, meist nach Ausschöpfen anderer Maßnahmen. Wir sagen Ihnen, was in Ihrer Situation realistisch ist.
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